Mittagessen
Kinder verbringen einen kompletten Arbeitstag an der Schule. Durch Ganztagsangebote und grundsätzlichere Veränderungen ist der Schultag nicht mehr am frühen Nachmittag vorbei. Viel mehr als vor einigen Jahren spielt das Thema (gesunde) Ernährung eine Rolle, nicht nur wenns ums Gewicht geht sondern jeder weiß dass das Gehirn Energie braucht um zu arbeiten. "Leerer Bauch studiert nicht gern" - den Spruch gibt es schon lange. Ein Bauch mit Schokoriegeln, Streußelschnecken oder ähnlichem vollgestopft bringt auch nicht wirklich viel. Für viele Kinder gibt es auch nicht mal Pausenbrote. Die Schülerzahlen nehmen zu - Speiseräume wachsen aber nicht mit und an mancher neu erbauten oder sanierten Schule ist der Speiseraum zu klein geplant.
Grund genug sich die Schulspeisungssituation mal näher unter die Lupe zu nehmen. Wie viele Kinder essen (noch) in der Schule mit? Gerade einmal die Hälfte durchschnittlich - mit zunehmendem Schulalter abnehmend. Was nicht allein damit zusammenhängt dass Schulessen uncool ist oder nicht so schmeckt. Lange Warteschlangen schrecken oft genug ab. 1.4 Quadratmeter sollten pro Schüler an Speiseraum zur Verfügung stehen, das SMK sieht nach der Musterraumempfehlung von 1993 (damals gabs noch keine Ganztagsangebote, keine Ideen von Rhythmisierung des Schultags oder ähnliches) einen "dreifachen Wechsel" vor
Wie viele SchülerInnen essen nun mit, wie viel Platz steht zur Verfügung und welche Anbieter gibt es in Dresden an welcher Schule? Und ja, wir haben in DD Monopolisten.
Hier geht es zur Anfrage:
Anfrage Mittagessen (pdf)
Und hier geht es zu zwei Anträgen von mir die derzeit in der Beratung in den Stadtratsausschüssen sind:
Schulplanung Schulküche/Speiseräume:
Antrag Speiseräume
Essensqualität:
Antrag Essensqualität
Kita-Vergabe Teil 3
Antwort: Im Oktober 2010 bildete sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des EB Kitas, des EB ITO, der Freien Träger, des Stadtelternbeirat und dem städtischen Datenschützer, um die Anforderungen an ein solches Produkt gemeinsam zusammenzutragen. Zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 wurde durch die oben genannte Gruppe ein Lastenheft erstellt. Im Mai 2012 bildete sich die AG Vergabe, mit gleicher Personengruppe, die die Unterlagen für die Ausschreibung formulierte und erstellte. Im September 2012 wurden die Angebote durch die AG Vergabe bewertet und ein Bieter ausgewählt. Im November 2012 begann der EB ITO mit der Erstellung des DS- und IT-Sicherheitskonzeptes und der Planung der Serverlandschaft. Seit Januar 2013 arbeitet die Arbeitsgruppe mit dem Anbieter Steria Mummert Consulting AG an der Systemeinführung. Seit April 2013 ist die Serverlandschaft für die Testumgebung eingerichtet und steht zum Test zur Verfügung. Im Mai 2013 sind erste Daten ins System migriert wurden.
Frage: Welche Ämter und Geschäftsbereiche sind mit welchen Aufgaben und Verantwortlichkeiten beteiligt?
Antwort: Der EB KITA hat die fachliche Verantwortung. Der EB ITO ist für die Projektleitung und -umsetzung, inkl. technische Umsetzung in Zusammenarbeit mit EB KITA und den freien Trägern zuständig. Das Presseamt gibt Vorgaben zum Layout und der Einbindung in den Internetauftritt der Stadt Dresden. Das Vermessungsamt stellt die Informationen über den Themenstadtplan bereit.
Frage: Welchen konkreten Arbeitsstand gibt es jetzt?
Frage: Ich bitte um eine Übersicht aller relevanten Dimensionen.
Antwort: Wie ist diese Frage gemeint? (Erläuterung: Ich wollte einfach nur wissen welche Daten denn problematisch sind???)
Frage: Wann kann aus der Sicht der Stadtverwaltung das System arbeiten?
Antwort: Die Produktivsetzung hängt von der Einbindung der freien Träger unter Beachtung der Aufgeworfenen Datenschutzproblematik und insbesondere der davon abhängigen Vertraglichen Regelungen ab. Erst nach abschließender Klärung kann ein definitiver Startzeitpunkt benannt werden.
Frage: Wann war der ursprünglich geplante Einführungstermin?
Antwort: Am 1. Juli 2013
Frage: Zu welchem Zeitpunkt zeichnete sich ab dass eine Termineinhaltung nichtmöglich sein würde?
Antwort: Im April 2013 zeichnete sich ab, dass das Thema Datenschutz (hier insbesondere notwendige vertragliche Regelungen) von unterschiedlich beurteilt wird und eine Klärung durch den Sächsischen Datenschutzbeauftragten zu diesem speziellen Fall nötig wurde. Die LHD ist zu diesem Thema seit Anfang Mai mit dem Sächs. DSB im Kontakt.
(Hier frage ich mich warum erst Anfang Mai??? Und welche speziellen Daten sind denn das???)
Frage: Was bedeutet ggf. ein Aufschub für die Anmeldungen, die zurückgegeben wurden/bei freien Trägern gestrichen werden mussten?
Im EB Kita werden zurzeit alle eingereichten Anmeldungen für das Kita-System aufbereitet. Sobald das System produktiv geht, werden diese Anmeldungen in das System
eingespielt. (Aber oben wurde doch gesagt man weiß noch gar nicht, wann das sein wird? Und nun???)
Frage: Welche konkreten Probleme beim Datenschutz liegen vor?
Antwort: Die Freien Träger möchten eine verbindliche Stellungnahme des Sächs. DSB, hinsichtlich der die Übermittlung der Daten zu ihren Kindern geht, welche bereits in der Betreuung sind. Die Daten, die zwingend übermittelt werden müssen, sind größtenteils durch Gesetze gedeckt, in denen darauf hingewiesen wird, dass Daten für hoheitliche Aufgabenerfüllungen zu übermitteln sind. Einige wenige Daten werden aktuell vom Sächs. Datenschützer geprüft. Sollte keine ausreichende gesetzliche Grundlage gesehen werden, ist eine vertragliche Regelung zur "Auftragsdatenverarbeitung" notwendig. Die Klärung bezieht sich ausschließlich auf die Erstbefüllung der Bestandsdaten durch die freien Träger. Im laufenden Betrieb (Anmeldung über das Elternportal) ist diese spezielle Frage nicht mehr relevant. (Und da gibt es keine andere Möglichkeit der Einigung???)
Frage: Wer hat wann welche Bedenken angemeldet und wann wurde in welcher Form reagiert?
April: Im Mai 2012 wurde durch den Stadtelternbeirat darauf hingewiesen, dass Daten im System löschbar sein müssen. Der Stadtelternbeirat wendete sich
eigenverantwortlich in dieser Sache an den Sächs. DSB, um eine Antwort einzuholen. Der Städt. DSB, Herr Gagelmann erläuterte jedoch im Vorfeld bereits, dass Eltern die Möglichkeit haben müssen, die eigenen Daten nachträglich auch zu löschen. Die Meinungen der beiden Datenschützer gingen konform.
Anschließend erhielt der Sächs. DSB vom EB ITO und vom Städt. DSB regelmäßig Informationen zum Projektfortschritt. (Ja und??? Warum hakt es da jetzt??)
Frage: Wie gestaltet sich konkret die Kommunikation mit den freien Trägern bezüglich des Vergabesystems?
Antwort: Die Kommunikation führt federführend der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen.
Frage: Warum liegen noch keine (Muster)verträge vor?
Antwort: Beteiligt daran sind der EB Kita, der Datenschutzbeauftragte der Stadt, das Rechtsamt, der externer Datenschutzbeauftragter der AWO, der EB ITO und der
Sächs. DSB. (Und wer blockiert da?!)
Frage: Wer sitzt in der Lenkungsgruppe E-Kita?
Antwort: Der Betriebsleiter des EB ITO, Herr Prof. Michael Breidung, die Betriebsleiterin des EB Kita, Frau Sabine Bibas, die Projektleiterin Frau Jacqueline Naumann, die Abteilungsleiterin für Organisationsdienstleistungen, Frau Benita Busch. Weiterhin nehmen an der LG Abteilungsleiter des EB ITO, die Verfahrensbetreuerin des zukünftigen
Kita-Portals, weitere Mitarbeiter des EB Kita und des EB ITO teil. Aus aktuellen Anlässen werden ausgewählte Personen, wie der Datenschützer oder Mitarbeiter von Steria Mummert eingeladen.
Frage: Was ist der Aufgabenbereich dieser Gruppe und wie gestaltet sich die Arbeit dieser Gruppe?
Antwort: Der Aufgabenbereich umfasst die Überwachung der Zeitschiene und die Benennung von Risiken und deren Abwendung. (*hust*)
Antwort: Die Lenkungsgruppe trifft sich etwa alle 4 Wochen und seit Mai 2013 alle 2 Wochen. Grundlage für Beratungen sind aktuelle Projektpläne und Arbeitsstände.
Tja. Man mache sich seine Gedanken... Wenigstens hat Frau Bibas jetzt mal die Reißleine gezogen und mitgeteilt dass es hakt.
Kita-Vergabe Teil 2
Kita-Vergabesystem-Fortsetzung: Ich beantrage Akteneinsicht. Weil es reicht. Gestern war Eigenbetriebausschuss IT und man hätte erwarten können (wahrscheinlich aber nicht in Dresden) dass der EB zimindest mal eine Information gibt nach den Pressemeldungen was denn nun los ist mit dem Vergabesysten. Dr. Breidung war leider nicht anwesend weil nicht geladen, von alleine agiert man nicht. Mein Kollege Tom Trepte hat daraufhin den Ausschussvorsitzenden BGM Vorjohann gebeten, Dr. Breidung anzurufen und herzuzitieren. Wir bekamen die Info, er sei nicht mehr da. Daraufhin haben wir auf Vorschlag meines Kollegen als Aussschuss festgelegt dass wir bis zum SR eine ausführliche Stellungnahme des EB IT bekommen.
Der Witz - wir kommen aus dem Sitzungsraum ein paar Minuten nach Sitzungsende und Dr. Breitung stand vor BGM Lehmanns Büro.
Ohne Worte. Oder doch - eines: Akteneinsicht.